Dezember 2014

Wirtschaftsprognose für Polen 2015

Die Wirtschaft Polens bleibt ununterbrochen seit 20 Jahren auf Aufwärtskurs. Trotz ungünstigen Außenbedingungen: der EU-Sanktionen gegenüber Russland, die den polnischen Export negativ beeinflusst haben (hauptsächlich in Bezug auf Agrarprodukte und Lebensmittel) und trotz der Konjunkturabschwächung bei den wichtigsten Wirtschaftspartner Polens in der Europäischen Union, wird das Jahr 2014 für Polen mit einer stabilen BIP-Steigerung um 3% enden. Das Ergebnis deutet auf die gute Kondition der Wirtschaft Polens, besonders wenn es mit der BIP-Steigerungsprognose für die gesamte EU für 2014 (1,1%) und für die Euro-Zone (0,8%) verglichen wird.

Während sich die meisten Ländern insbesondere in Südeuropa nach der Rezession der Jahre 2008-2009 mühsam erheben, machte das akkumulierte BIP für Polen für 2008-2012 20% aus. 2012 überschritt das polnische BIP pro Kopf 1/3 des EU-Durchschnitts, und 2017 soll es 3/4 des Durchschnitts der 28 Mitgliedsländer erreichen. Die Prognosen für die nächsten Jahre besagen, dass die BIP-Steigerung in Polen 2015 auf dem Niveau von dem laufenden Jahr (d.h. ca. 3%) aufrecht erhalten bleibt und 2016 kann es leicht zunehmen, bis 3,4%.

Auch die anderen Wirtschaftsindizes sehen gut aus. Die Inflation soll 2014 lediglich 0,4% ausmachen, und für 2015 wird eine Steigerung auf 1,2% prognostiziert. Die Arbeitslosigkeit sinkt am Ende des Jahres unter 10%, und in den nächsten Jahren soll sie 9,3% (2015) und 7,9% (2016) ausmachen. Trotz niedriger Inflation und sinkender Arbeitslosigkeit steigen die Vergütungen in Polen um 3,8% im laufenden Jahr und für 2015 sind 4,7% prognostiziert. Das Haushaltsdefizit macht in Polen im laufenden Jahr 3,4% aus und seit 2015 soll es unter 3% jährlich sinken. Der Export soll 2014 157 Mrd. EUR überschreiten, was ein um 6% besseres Ergebnis als 2013 darstellt.

Der grundlegende Risikofaktor in den Volkswirtschaftsprognosen für Polen ist die wechselhafte Situation der ausländischen Handelspartner Polens im Westen und im Osten. Einen Ausgleich stellt aber der 38-Millionen-Binnenmarkt dar, der momentan mit niedrigen Treibstoffpreisen, niedriger Inflation, niedriger Verzinsung von Krediten und wachsenden Vergütungen belebt wurde und die zeitweiligen Schwankungen in dem Außenhandel bilanzieren kann. Dies lässt Zuversicht bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung Polens in 2015 und in den darauffolgenden Jahren zu.    

 

Dezember 2014

Wirtschaftsprognose für Polen 2015

Die Wirtschaft Polens bleibt ununterbrochen seit 20 Jahren auf Aufwärtskurs. Trotz ungünstigen Außenbedingungen: der EU-Sanktionen gegenüber Russland, die den polnischen Export negativ beeinflusst haben (hauptsächlich in Bezug auf Agrarprodukte und Lebensmittel) und trotz der Konjunkturabschwächung bei den wichtigsten Wirtschaftspartner Polens in der Europäischen Union, wird das Jahr 2014 für Polen mit einer stabilen BIP-Steigerung um 3% enden. Das Ergebnis deutet auf die gute Kondition der Wirtschaft Polens, besonders wenn es mit der BIP-Steigerungsprognose für die gesamte EU für 2014 (1,1%) und für die Euro-Zone (0,8%) verglichen wird.

Während sich die meisten Ländern insbesondere in Südeuropa nach der Rezession der Jahre 2008-2009 mühsam erheben, machte das akkumulierte BIP für Polen für 2008-2012 20% aus. 2012 überschritt das polnische BIP pro Kopf 1/3 des EU-Durchschnitts, und 2017 soll es 3/4 des Durchschnitts der 28 Mitgliedsländer erreichen. Die Prognosen für die nächsten Jahre besagen, dass die BIP-Steigerung in Polen 2015 auf dem Niveau von dem laufenden Jahr (d.h. ca. 3%) aufrecht erhalten bleibt und 2016 kann es leicht zunehmen, bis 3,4%.

Auch die anderen Wirtschaftsindizes sehen gut aus. Die Inflation soll 2014 lediglich 0,4% ausmachen, und für 2015 wird eine Steigerung auf 1,2% prognostiziert. Die Arbeitslosigkeit sinkt am Ende des Jahres unter 10%, und in den nächsten Jahren soll sie 9,3% (2015) und 7,9% (2016) ausmachen. Trotz niedriger Inflation und sinkender Arbeitslosigkeit steigen die Vergütungen in Polen um 3,8% im laufenden Jahr und für 2015 sind 4,7% prognostiziert. Das Haushaltsdefizit macht in Polen im laufenden Jahr 3,4% aus und seit 2015 soll es unter 3% jährlich sinken. Der Export soll 2014 157 Mrd. EUR überschreiten, was ein um 6% besseres Ergebnis als 2013 darstellt.

Der grundlegende Risikofaktor in den Volkswirtschaftsprognosen für Polen ist die wechselhafte Situation der ausländischen Handelspartner Polens im Westen und im Osten. Einen Ausgleich stellt aber der 38-Millionen-Binnenmarkt dar, der momentan mit niedrigen Treibstoffpreisen, niedriger Inflation, niedriger Verzinsung von Krediten und wachsenden Vergütungen belebt wurde und die zeitweiligen Schwankungen in dem Außenhandel bilanzieren kann. Dies lässt Zuversicht bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung Polens in 2015 und in den darauffolgenden Jahren zu.    

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