September 2015

Die Posener Messegesellschaft wird zu 100% städtisch

Die Staatskasse übergibt an die Stadt Posen ihre Anteile an der Gesellschaft Międzynarodowe Targi Poznańskie Sp. z o.o. (MTP, Internationale Messe Posen GmbH). Diesbezügliches Dokument wurde in Warschau von dem Minister für Staatsvermögen unterzeichnet. Die Anteile sollen an die Stadt kostenfrei übergeben werden. Bisher war Posen Minderheitsaktionär: auf die Stadt entfielen 40% Anteile, und die übrigen 60% gehörten der Staatskasse.

Die Posener Messe wurde 1921 gegründet und ist damit einer der ältesten Messeveranstalter in Europa. Nach dem 2. Weltkrieg hat sie ihre Aktivitäten schon 1946 wieder aufgenommen. In den 50er Jahren wurde die Gesellschaft verstaatlicht. Nach 1989 gewann die Stadt Posen 40% MTP-Anteile zurück. Die derzeitige Kommunalisierung ist als ein erfolgreicher Ausklang der Bemühungen Posens um die Wiedergewinnung aller Anteile an der Messe zu verstehen.

Posener Messe besitzt 16 Hallen mit hohem Standard und mit großer Fläche (über 110 T m2 in den Ausstellungsräumen und fast 35 T m2 im Freien) sowie 81 moderne Konferenzräume. Mit dem Anteil von über 55% ist MTP mit Abstand der Marktführer auf dem polnischen Messemarkt. MTP ist auch der bedeutendste Messeveranstalter in der Mittel- und Osteuropa, mit der größten vermieteten Messefläche (über 400 T m2 jährlich) und mit der größten Austellerzahl von 12.000 im Jahr. Als Vergleich - die zweitgrößte in MOE Messe Brünn (Tschechische Republik) vermietet jährlich ca. 200 T m2 Messefläche an 5 Tausend Aussteller. 

In den neuen Umständen (Eigentumsübergang) wird die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und MTP vermutlich enger werden. Dies kann bedeuten, dass es mehr städtische Veranstaltungen auf dem Messegelände geben wird, insbesondere im Sommer (Juli, August) und im Winter (Dezember, Januar), wenn es keine Messeveranstaltungen gibt. Die Übernahme aller Anteile durch die Stadt wird zusätzlich die in der Innenstadt gelegenen attraktiven Grundstücke vor Verkauf an Bauunternehmen schützen und wird damit die nachhaltige Entwicklung der Messe sichern.

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